Das Betriebspraktikum

Allen Schülerinnen und Schülern der Einführungsphase (Jahrgangsstufe 10) wird die Möglichkeit gegeben, im Anschluss an die Herbstferien ein zweiwöchiges Schülerbetriebspraktikum zu absolvieren. In dieser Zeit arbeiten die Schülerinnen und Schüler anstelle des Schulbesuches in einem Betrieb oder einer Institution.

Das Ziel ist, ihnen einen wirklichkeitsnahen Einblick in die Anforderungen am Arbeitsplatz zu ermöglichen. Sie sollen dadurch eine wesentliche Erweiterung ihres Blickfeldes über den Unterricht hinaus erfahren. Das Praktikum soll zudem dazu beitragen, dass Schülerinnen und Schüler ihre Eignung für bestimmte Tätigkeiten sowie die Anforderungen in Schule und Beruf zutreffender einschätzen lernen.

Im Vorfeld des Praktikums

Im Politikunterricht und im Deutschunterricht sowie durch ein Bewerbertraining wird das Praktikum inhaltlich vorbereitet.

Die Schülerinnen und Schüler bewerben sich direkt bei den Betrieben um eine Praktikantenstelle. Dazu erhalten sie ein Anschreiben für die Betriebe, in dem u. a. über Versicherungsschutz, Ziele des Praktikums, Sicherheitsbestimmungen usw. informiert wird, und ein Formblatt, auf dem die Betriebe ihre Bereitschaft zur Aufnahme eines Praktikanten bestätigen.

Die Studien- und Berufswahlkoordinatoren sind, falls gewünscht, bei der Suche von Praktikumsplätzen behilflich.

Wenige Wochen vor Beginn des Praktikums werden durch die Studien- und Berufswahlkoordinatoren Hinweise zum Verhalten im Betrieb, zu Versichungsfragen, zum Verhalten im Krankheitsfall sowie zum Anfertigen der Praktikumsmappe in einer gesonderten Informationsveranstaltung mit den Schülerinnen und Schülern erörtert. Antworten auf wesentliche Fragen werden den Schülerinnen und Schülern in einer eigens dafür erstellten Informationsbroschüre gebündelt an die Hand gegeben.

Durchführung des Praktikums

Während des Betriebspraktikums werden die Schülerinnen und Schüler von einem Betriebsangehörigen und darüber hinaus von einer Lehrkraft unserer Schule betreut.

Damit die Lehrkraft bei evtl. auftretenden Schwierigkeiten oder Problemen sofort tätig werden kann, wird sie vom zu betreuenden Schüler am Abend des ersten Arbeitstages über den Ablauf des Tages und die ersten Eindrücke informiert und kann im Bedarfsfall jederzeit vom Schüler kontaktiert werden.
Am Ende der ersten bzw. zu Beginn der zweiten Woche besucht die Lehrkraft den Schüler im Betrieb und hält Rücksprache mit dem betreuenden Betriebsangehörigen.

Im Anschluss an das Praktikum

Ausgewertet wird das Praktikum in einer gemeinsamen Nachbesprechung, in der die gewonnenen Erfahrungen in der Gruppe ausgetauscht und gebündelt werden sowie in der Anfertigung einer Praktikumsmappe.

Über das Betriebspraktikum ist eine ausführliche Praktikumsmappe zu erstellen, in der die gemachten Erfahrungen schriftlich dokumentiert werden. Die Teilnahme am Betriebspraktikum und die Bewertung der Praktikumsmappe werden auf dem Halbjahreszeugnis der 10.1 vermerkt.