Kriminalfall aufgeklärt
Die Scienceklassen der J7 lösten im Teutolab der Uni Bielefeld einen "Kriminalfall" und erweiterten ganz nebenbei ihre Chemiekenntnisse.
Ein zerbrochenes Rotweinglas, eine herumliegende Pistole, rötliche Spuren auf dem Teppich, verdächtige Fußabdrücke - man musste das Schlimmste vermuten! War Lisa Langfinger die Täterin oder stecken Bernd Brecheisen und Kurt Knacker hinter dem Verbrechen, dessen Spuren im Nebenraum des Teutolabs Chemie vorzufinden waren? Mit Hilfe der studentischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter untersuchten die Schülerinnen und Schüler der 7b und der 7c am 9. und 10.6. Schmauchspuren, wiesen Fingerabdrücke auf unterschiedlichen Oberflächen nach, überprüften, ob ein Geldschein echt oder gefälscht ist, und brachten Blutspuren (natürlich nur Rinderblut!) zum Leuchten. Dabei lernten sie ganz unterschiedliche Laborgeräte und Chemikalien kennen, die im normalen Unterricht kaum verwendet werden. Alle waren mit voller Konzentration und viel Spaß bei der Sache. So konnte schließlich eindeutig bewiesen werden: Lisa, Bernd und Kurt haben zusammengearbeitet. Allerdings verbarg sich kein Kapitalverbrechen hinter den verdächtigen Spuren, sondern ein missglückter Streich, mit dem die drei einen Freund hereinlegen wollten.
Herr Große-Wöhrmann, Chemielehrer der Klassen und MINT-Koordinator am RGH, hat die beiden Exkursionen organisiert.