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Der EF-Lateinkurs in Rom

 

Mit Herrn Krüger und Frau Langenscheidt ist der Koop-Kurs Latein der EF vor den Osterferien in Rom gewesen.

Pia Burchert hat einen ausführlichen Bericht über die Reise geschrieben:

"Sonntagmittag waren wir noch in Düsseldorf, einen Flug später und am Abend war man schon in der Hauptstadt Italiens. Wir haben uns alle sehr auf die Fahrt gefreut, was bereits im Unterricht mit dem gemeinsamen Ausarbeiten eines eigenen „persönlichen” Reiseführers begann. Darin gestalteten wir zu wichtigen Sehenswürdigkeiten, Denkmälern und Gebäuden jeweils eine Seite mit Bildern und eigenen Texten und stellten so alle wichtigen Informationen zusammen. 

Am Montag ging es dann mit einem geführten Stadtrundgang los, mit dem uns ein kleiner Überblick über bekannte Sehenswürdigkeiten in Rom gegeben wurde. Dazu zählen z. B. der Platz Piazza del Popolo, der schon früher für Reisende (und diesmal auch für uns) der erste Eindruck der Stadt war; das riesige und runde Pantheon mit dem großen Loch in der Kuppel; die Spanische Treppe, die schon früher ein sehr beliebter Treffpunkt für Jugend und Künstler war und auch heute noch sehr gut besucht ist.  

Am Dienstag haben wir erst den Petersplatz und daraufhin auch kurz den Petersdom besichtigt. Danach haben wir eine ausführliche Führung durch die Vatikanischen Museen mit anschließendem Ende in der Sixtinischen Kapelle bekommen und standen somit selbst in dem großen Raum, in dem die Papstwahlen stattfinden, und konnten mit eigenen Augen das weltberühmte Deckenfresko von Michelangelo bewundern. 

Am Mittwoch wurden wir an unsere Wurzeln als Lateiner erinnert, als wir über das Forum Romanum geführt wurden. Die antike Ausgrabung liegt im Kern von Rom und wir waren alle überrascht, wie viel tatsächlich noch von den alten monumentalen Bauwerken übrig ist. So konnte man sich praktisch bildlich vorstellen, wie die alten Römer und Römerinnen früher schon auf den Wegen und Plätzen umhergingen, die nun wir selbst erkunden durften. Als Abschluss zum antiken Rom gab uns Herr Krüger einen Vortrag über die Geschichte des Kolosseums, während wir dort standen, wo schon vor fast 2000 Jahren auch schon Leute wie du und ich standen. 

Für unseren letzten vollen Tag am Donnerstag sind wir ein Stück aus der Stadt gefahren, um eine andere, kleinere Stadt zu besichtigen. Wobei „Stadt” es nicht wirklich trifft, es waren nämlich nur die Überreste einer Stadt, und zwar der antiken Hafenstadt Ostia Antica. 

Lustigerweise kannten wir unsere Führerin sogar schon von unserer Führung im Vatikan, die sich auch sehr darüber freute, uns wiederzusehen. Sie zeigte uns anhand der vielen Ruinen, wie das Leben im römischen Reich aussah und was alles zum Alltag der alten Römer gehörte. Wir waren erstaunt, was es damals bereits alles für Gebäude gab: Wusstest du, dass sie damals schon Bistros und Imbisse hatten? Uns wurde erklärt, dass die Römer damals in ihren Wohnungen nur selten richtige Küchen mit Herd bzw. Feuerstelle hatten, was an der sehr hohen Brandgefahr in den dicht bebauten Städten lag. Deshalb kauften sie für kleines Geld ihr warmes Essen an Imbissen, die auch gut von der Feuerwehr erreichbar waren. Ja, die hatten sie damals auch schon! 

Nach den Touren jedes Tages durften wir auf eigene Faust in Kleingruppen die Stadt unsicher machen und konnten somit auch die Teile Roms besuchen, die wir über das Pflichtprogramm hinaus selber noch unbedingt sehen wollten. Viel zu schnell kam dann auch der Freitag, an dem wir wieder zurückmussten. Die Fahrt war eine Bereicherung für uns alle und vor allem als „gemischter” Kurs von zwei Schulen ergab sich uns nun eine Möglichkeit, sich gegenseitig, mal außerhalb des Klassenraums, besser kennenzulernen und auch neue Freundschaften zu schließen. 

Wir bedanken uns bei Herrn Krüger für die ausgiebige Planung und Vorbereitung der Reise sowie bei Frau Langenscheidt, die uns als gute Ansprechpartnerin immer zur Seite stand, und hoffen, dass auch zukünftige EF-Lateinkurse die Möglichkeit haben werden, so eine Fahrt miterleben zu dürfen."

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