Boxhandschuhe und Plüschherz - Religiöse Schulwoche
Was ist mir wichtig? Was gibt meinem Leben Sinn? – Religiöse Schulwoche am Ravensberger Gymnasium
Mit einem ökumenischen Gottesdienst in der Petrikirche fand die erste Religiöse Schulwoche am Ravensberger Gymnasium am 19. September ihren Abschluss. Ein Boxhandschuh, ein Spiegel, ein Plüschherz – das waren Symbole, die Schülerinnen und Schüler des Ravensberger Gymnasiums im Gottesdienst präsentierten. Sie zeigten damit, was in ihren Gesprächsgruppen der zurückliegenden Tage diskutiert worden war: Gewalt und Drogen, Freundschaft und Liebe oder Selbst- und Fremdwahrnehmung waren einige der Themen, die die Schülerinnen und Schülern selbst gewählt hatten.
An die Jahrgangsstufen 9, EF und Q1 richtete sich die Religiöse Schulwoche, die vom 15. bis zum 19. September am Ravensberger Gymnasium stattgefunden hat. Acht Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der evangelischen und der katholischen Kirche, meist Studenten der Theologie oder der Religionspädagogik, waren für fünf Tage an der Schule zu Gast und boten Gespräche in Kleingruppen von etwa 15 Teilnehmern an. Etwa 270 Schülerinnen und Schüler des RGH beteiligten sich.
Schülerinnen und Schüler lobten die „lockere Atmosphäre“ in den Gruppen. Weitere Schülerstimmen:
- „Ich war ehrlich gesagt positiv überrascht. Es wurde oft gelacht, aber trotzdem habe ich viele Dinge gelernt, die ich auf jeden Fall mitnehmen werde.“
- „Man erfährt etwas über Schüler, mit denen man vorher nicht so viel zu tun hatte.“
- „Wir haben einiges gelernt über Zusammenhalt.“
Ein Elterngesprächsabend zum Thema „Wer erzieht wen, wozu – Wertevermittlung heute“ hat das Angebot der Religösen Schulwoche ergänzt.