MINT-Projekt "Am Rande des Weltalls"

Ein ganz besonderes Projekt führten naturwissenschaftlich interessierte und begabte Schülerinnen und Schüler vom 30.8. bis zum 1.9. am RGH durch. Sie schickten einen Wetterballon mit einer Sonde in die Stratosphäre und konnten faszinierende Messungen und Videoaufnahmen machen.

An den ersten beiden Tag des Projekts wurde der Flug des Wetterballons und der Sonde vorbereitet. Dabei mussten die Schülerinnen und Schüler, die sich am Projekt beteiligten, in unterschiedlichen MINT-Disziplinen arbeiten.
Mathematische Kenntnisse waren z.B. bei der Berechnung der benötigten Heliummenge oder des Auftriebs des Ballons nötig, aber auch Chemie-, Physik- und Informatikwissen kam zum  Einsatz. Am dritten Projekttag, dem 1.9., wurden der Wetterballon und die Sonde auf dem Schulhof gestartet. Sonde und Ballon flogen 35000 m über der Erde  - dreimal höher als Verkehrsflugzeuge. Die Projektgruppe konnte den Flug dank eines eingebauten GPS-Senders verfolgen und die Sonde im Anschluss bergen und die gewonnenen Daten auswerten.
Die Durchführung des Projekts machten das junge Blomberger Unternehmen Stratoflights und der RGH-Kooperationspartner experiMINT, der für die Finanzierung sorgte, möglich. Betreut wurde das Projekt durch unseren Physiklehrer Herrn Möller, die Gesamtorganisation lag bei der MINT-Koordinatorin des RGH Frau Werner.
Start des Wetterballons
Der Wetterballon mit der Sonde kurz nach dem Start.

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