Kunstworkshop für Begabte

Am Samstag startete der zweiteilige Kunstworkshop, den das Ravensberger Gymnasium in Kooperation mit dem Marta Herford jedes Jahr im Rahmen des Netzwerks Hochbegabung für künstlerisch begabte und interessierte Schülerinnen und Schüler aus dem Regierungsbezirk anbietet. So kamen die 16 Schülerinnen, die mit ihrer Bewerbung erfolgreich waren und einen der wenigen Plätze im Workshop ergattern konnten, aus Bielfeld, Paderborn, Verl, Rahden, Barntrup, Schloß-Holte und Minden angereist, um an dem Workshop teilzunehmen. Unter Anleitung von Anne Degenkolb, freie bildende Künstlerin aus Bad Oeynhausen, setzten sie sich mit dem Thema Wahrnehmung auseinander. Unterstützung leistete Thomas Kotow, Kunstlehrer am Ravensberger.
Die Schülerinnen brachten ihre innere Selbstwahrnehmung großformatig auf Papier und beeindruckten damit nicht nur Dr. Burghard Lehmann, Geschäftsführer der Osthushenrich-Stiftung, der das Projekt seit Jahren finanziell unterstützt. „Das wird ja immer großartiger“, lautete sein spontaner Kommentar bei seiner Stippvisite im Workshop und war sich damit mit unserer Schulleiterin Rita Klötzer und Angela Kahre, die von Seiten des Marta den Workshop organisiert hatte, einig. "Begabungsförderung ist uns wichtig - in allen Bereichen", unterstrich Christine Werner, Koordinatorin für den MINT- Bereich und Begabungsförderung am RGH.
Das Thema Wahrnehmung hatte Anne Degenkolb nicht zufällig ausgewählt. „Ich habe mich an das Konzept von Hugo Kükelhaus angelehnt, um die Sinne der Schülerinnen zu sensibilisieren und so ihre Selbstwahrnehmung zu schärfen“, erläuterte die Künstlerin. Einer der Räume in der aktuellen Ausstellung „Brisante Träume – Kunst der Weltausstellungen“, in der die historischen Werke von fünf Weltausstellungen sowie zeitgenössische Künstler gezeigt werden, ist u.a. Hugo Kükelhaus gewidmet, einem deutschen Künstler und Pädagogen.

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