„Jugend forscht“ 2020

7 Schülerinnen aus der Q2 vertreten das RGH am 15. 2. beim Wettbewerb „Jugend forscht“. Im Projektkurs Chemie, den Dr. Weinrich leitete, arbeiteten sie 1 Jahr lang an ihren Forschungsthemen.

Michelle Bestvater und Nina Heidemann hatten im Verlauf der Projektkursarbeit zwei K.O-Tropfen-Tests im Internet gekauft, mussten allerdings feststellen, dass beide bei der von ihnen angesetzten Probelösung nicht anschlugen. Michelle und Nina machten es besser: Sie entwickelten einen Schnelltest, mit dem sich in Cola und Weißwein K.O.-Tropfen zuverlässig nachweisen lassen. Ökologische Überlegungen motivierten die beiden anderen Arbeitsgruppen: Alina Beermann (auf dem Foto nicht abgebildet), Chiara Freitag und Maxima Kriger nutzten für ihr Projekt Chitosan (verwandt mit Chitin, aus dem z. B. Insektenpanzer bestehen) und Pektin, das aus Hagebutten oder Äpfeln gewonnen werden kann. Aus diesen Stoffen stellten sie eine Klebefolie her, die im Unterschied zum handelsüblichen Tesafilm biologisch abbaubar ist. Sabrina Holzmeier und Tabea Manzke stellten sich die Frage: Kann man Friseurfarbe durch natürliche und haarschonende Färbemittel ersetzen, ohne dass die Farbintensität darunter leidet? Die angehenden Abiturientinnen experimentierten unter anderem mit Lebensmittelfarbe und Henna, untersuchten, wie sich diese Färbemittel an die Haarstruktur binden, und stellten Vergleiche mit Friseurtönungen an.

Allen drei Projektgruppen wünschen wir viel Erfolg am Wettbewerbstag, wenn sie ihre Arbeitsergebnisse in der Kundenhalle der Herforder Sparkasse vormittags einer Fachjury und nachmittags auch der interessierten Öffentlichkeit präsentieren werden.

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