Erdkunde-Schüler beim Klimagipfel

14 Schülerinnen und Schüler aus den Erdkunde-Oberstufenkursen nahmen am 12. November am Herforder Schülerklimagipfel teil und wirkten auch bei der technischen Organisation mit.

 

Auf die Themenschwerpunkte der Veranstaltung im Herforder Stadttheater wie z.B. die anthropogenen Ursachen von Treibhauseffekt und Klimawandel, die Übersäuerung der Meere oder die Argumente von Leugnern des Klimawandels waren die Schülerinnen und Schüler aus den Fächern Erdkunde, Chemie, Biochemie oder Sozialwissenschaften gut vorbereitet. Interessant waren für sie vor allem die hervorragenden und zum Teil prominenten Referenten, die per Video eingespielt oder zugeschaltet wurden. So appellierte der Astronaut Alexander Gerst an alle Menschen, zu handeln und nicht nur als Interessenvertreter von Ländern, Konzernen, oder Regierungen aufzutreten. Provozierend fragte er: Würden uns Außerirdische angesichts von Krieg und Umweltzerstörung für intelligente Wesen halten? Liveschaltungen zu Jugendlichen, die über Folgen des Klimawandels in ihrem Umfeld informierten, gab es nach Malawi, Shanghai oder Sylt. Weitere Referenten kamen vom Alfred-Wegener-Institut, vom Klimahaus in Bremerhaven und von der Leibniz-Stiftung. In einer von Schülern moderierten Abschlussdiskussion machten Vertreter von Wissenschaft, Politik und Industrie ihre Standpunkte zum Klimawandel deutlich. Zwar stieß die Veranstaltungsorganisation zum Teil auf Kritik der RGH-Schülerinnen und -Schüler, einig waren sich aber alle: Der Schülerklimagipfel hat sich gelohnt und die Zukunftsverantwortung der jungen Generation ist erneut deutlich geworden. Organisiert hatten die Teilnahme an der Veranstaltung Frau Reschop und Herr Hildmann.

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