Erdkunde

Das Fach Erdkunde beschäftigt sich damit, wie sowohl die Menschen als auch die Naturkräfte die Erde verändern. Man lernt im Erdkundeunterricht, was getan werden muss, um die Lebensverhältnisse auf der Erde zu erhalten und zu verbessern.

Geographen betrachten nicht nur, was sich wo befindet, sondern sie versuchen, Muster in der Verteilung von Städten, Flüssen, Bergen, Industrien, Einrichtungen oder anderen Dingen zu erkennen. Zu diesen beobachteten Mustern wird anschließend nach Begründungen und Erklärungen gesucht. Auf diese Weise ermöglicht die Erdkunde ein besseres Verständnis der Welt.

Der Unterrichtsstoff  ist nach erdkundlichen Themen gegliedert, die an unterschiedlichen Ländern behandelt werden können. Dabei wird viel Wert auf sogenanntes Orientierungswissen gelegt, also auf die Kenntnis der Lage von Staaten, Städten, Flüssen, usw.

Der untersuchte Raum wechselt in den jeweiligen Jahrgangsstufen:

  • Jahrgangsstufe 5:  Deutschland und die angrenzenden Staaten
  • Jahrgangsstufe 7:  weltweite Orientierung – insbesondere Landschafts- und Vegetationszonen
  • Jahrgangsstufe 9:  einerseits weltweite Themen, aber auch der Wandel Europas

In der Oberstufe richten sich die Themen besonders nach den Vorgaben für das Zentralabitur.

In der Einführungsphase werden Grundlagen behandelt: insbesondere das Klima, sowie der Klimawandel, die Entwicklung der Böden, die Förderung von Rohstoffen sowie der weltweite Umgang mit dem Wasser. Im zweiten Halbjahr findet eine Exkursion in einen Tagebau im Rheinischen Braunkohlenrevier statt. Dabei kann man einige der größten Maschinen der Erde aus Nähe arbeiten sehen.

In der Qualifikationsphase werden in den vier Halbjahresthemen Entwicklungsländer, Industrieländer, Stadtentwicklung und Tranformationsprozesse und europäische Entwicklungen behandelt. Durch die Kooperation mit dem Friedrichs-Gymnasium kann Erdkunde in jedem Fall als Leistungskurs gewählt werden.

Lehrplan zum Download